Rechtliches

Nutzungsbedingungen

Stand: August 2026

1. Geltungsbereich

Diese Nutzungsbedingungen gelten für die Nutzung der Online-Terminbuchungsplattform Casepoint, betrieben von Roland Grünewald, Blammerbergstraße 115, 71263 Weil der Stadt (nachfolgend „Anbieter“). Sie gelten sowohl für Endkunden, die über die Plattform Termine buchen, als auch für Dienstleister, die die Plattform zur Verwaltung ihrer Termine nutzen (nachfolgend „Nutzer“).

2. Leistungsbeschreibung

Casepoint stellt eine Software-as-a-Service-Plattform zur Verfügung, die es Dienstleistern ermöglicht, Online-Terminbuchungen anzubieten und zu verwalten. Endkunden können über die Plattform Termine bei angeschlossenen Dienstleistern buchen, bestätigt und absagen.

3. Nutzung durch Endkunden

Endkunden nutzen die Plattform zur Buchung von Terminen. Mit der Buchung bestätigen sie:

  • Die angegebenen Daten (Name, E-Mail, Telefon) sind korrekt.
  • Sie haben der Verarbeitung ihrer Daten gemäß der Datenschutzerklärung zugestimmt.
  • Sie verpflichten sich, Termine mindestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin abzusagen, sofern sie verhindert sind.

4. Nutzung durch Dienstleister

Dienstleister, die Casepoint zur Verwaltung ihrer Terminbuchungen nutzen, verpflichten sich:

  • Nur wahrheitsgemäße Angaben zu ihrer Person und ihrem Angebot zu machen.
  • Die Plattform nicht für rechtswidrige Zwecke zu nutzen.
  • Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.
  • Ihrerseits die datenschutzrechtlichen Pflichten gegenüber ihren Endkunden zu erfüllen.

5. Preise, Zahlung und Laufzeit

Casepoint wird Dienstleistern in einem kostenlosen Tarif sowie in kostenpflichtigen Tarifen angeboten. Maßgeblich sind die zum Zeitpunkt der Buchung auf casepoint.de ausgewiesenen Preise und Leistungsumfänge.

Alle angegebenen Preise sind Endpreise in Euro. Der Anbieter ist Kleinunternehmer im Sinne von § 19 UStG und weist daher keine Umsatzsteuer aus. Entfällt die Kleinunternehmerregelung, erhöhen sich die Preise ab dem Zeitpunkt der Umsatzsteuerpflicht um die jeweils gesetzliche Umsatzsteuer. Der Anbieter kündigt dies mindestens sechs Wochen vorher in Textform an; dem Dienstleister steht in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zum Wirksamwerden der Änderung zu.

Kostenpflichtige Tarife werden monatlich im Voraus abgerechnet und über den Zahlungsdienstleister Stripe eingezogen. Die Rechnung wird elektronisch bereitgestellt. Der Vertrag verlängert sich jeweils um einen weiteren Abrechnungszeitraum, sofern er nicht bis zum Ende des laufenden Zeitraums gekündigt wird. Eine Mindestlaufzeit besteht nicht.

Kommt eine Zahlung nicht zustande, etwa weil das hinterlegte Zahlungsmittel abgelaufen oder nicht gedeckt ist, wiederholt der Zahlungsdienstleister den Einzug innerhalb eines angemessenen Zeitraums. Der Zugang zu kostenpflichtigen Funktionen bleibt in dieser Zeit zunächst bestehen. Bleibt die Zahlung endgültig aus, ist der Anbieter berechtigt, den Tarif zu beenden und das Konto auf den kostenlosen Tarif zurückzustufen. Bereits erfasste Daten bleiben davon unberührt; Funktionen kostenpflichtiger Tarife stehen dann nicht mehr zur Verfügung.

Preisänderungen für bestehende Verträge kündigt der Anbieter mindestens sechs Wochen vor Wirksamwerden in Textform an. Widerspricht der Dienstleister nicht bis zum Wirksamwerden oder nutzt er den kostenpflichtigen Tarif darüber hinaus weiter, gilt die Änderung als angenommen. Auf das Widerspruchsrecht und die Folgen weist der Anbieter in der Ankündigung gesondert hin.

6. Kalenderintegration

Die optionale Verbindung mit Apple Calendar oder Google Calendar erfolgt auf freiwilliger Basis. Der Nutzer ist für die korrekte Einrichtung und die Sicherheit seiner Zugangsdaten selbst verantwortlich. Casepoint speichert Tokens ausschließlich zur Synchronisation. Eine Verarbeitung oder technische Offenlegung erfolgt nur, soweit dies für die jeweilige Kalenderfunktion, den sicheren Betrieb der Plattform oder aufgrund gesetzlicher Pflichten erforderlich ist. Maßgeblich sind ergänzend die Angaben in der Datenschutzerklärung.

7. Verfügbarkeit

Casepoint strebt eine hohe Verfügbarkeit der Plattform an, übernimmt jedoch keine Garantie für eine ununterbrochene Erreichbarkeit. Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb der Hauptnutzungszeiten durchgeführt. Ein Anspruch auf ständige Verfügbarkeit besteht nicht.

8. Haftung

Der Anbieter haftet für Schäden aus der Nutzung der Plattform nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Eine Haftung für mittelbare Schäden oder entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

Der Anbieter haftet nicht für die Inhalte der Dienstleister, insbesondere nicht für die Richtigkeit von Terminangaben, Preisen oder Leistungsbeschreibungen.

9. Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß unserer Datenschutzerklärung.

10. Änderungen der Nutzungsbedingungen

Der Anbieter behält sich vor, diese Nutzungsbedingungen jederzeit zu ändern. Nutzer werden über wesentliche Änderungen per E-Mail informiert. Die fortgesetzte Nutzung der Plattform nach Bekanntgabe von Änderungen gilt als Zustimmung.

11. Kündigung und Kontoschließung

Ein kostenpflichtiger Tarif kann jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums gekündigt werden. Die Kündigung erfolgt im Adminbereich über das Kundenportal des Zahlungsdienstleisters. Das Konto bleibt danach im kostenlosen Tarif bestehen; die Daten des Dienstleisters bleiben erhalten.

Darüber hinaus kann der Dienstleister sein Konto vollständig schließen. Die Schließung wird im Adminbereich unter „Einstellungen“ ausgelöst und ist dem Inhaber des Kontos vorbehalten; zur Bestätigung ist die eigene Buchungs-URL einzugeben. Ein laufendes Abonnement wird dabei sofort gekündigt.

Nach der Schließung besteht eine Schonfrist von 30 Tagen, innerhalb derer das Konto im Adminbereich reaktiviert werden kann. Nach Ablauf dieser Frist werden die gespeicherten Daten endgültig gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Eine Wiederherstellung ist danach nicht mehr möglich.

Alternativ kann die Schließung auch unter kontakt@casepoint.de beantragt werden.

12. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand für Streitigkeiten mit Unternehmern ist Weil der Stadt.